Grünkohl Chips

Roh, Vegan

Gesunder Snack für Zwischendurch

Grünkohl Chips sind mein absoluter Lieblingssnack im Winter, so schnell wie sie zubereitet sind, sind sie auch schon wieder alle. Grünkohl könnte man als einheimisches Superfood bezeichnen, er enthält jede Menge Vitamine wie Vitamin A, C, E und K, Mineralien vor allem Eisen, Magnesium und Kalium und reichlich Antioxidantien. Wenn du deine Grünkohlchips im Dörrofen bei 42°C trocknet bleiben diese Nährstoffe auch erhalten.

200 gGrünkohl
100 gCashewkerne für mindestens 2 Stunden eingeweicht
60 mlSizilianisches Olivenöl
100 mlWasser
1 TLPaprikapulver
1 TLKräutersalz
1 TLGierschpulver (optional)
Saft einer halben Zitrone

Zubereitung

  • Grünkohl waschen und gut trockenschleudern
  • Grünkohlblätter vom Strunk abzupfen und in mundgerechte Stücke schneiden (nicht zu klein, die Blätter schrumpfen beim Trocknen) und in eine große Schüssel geben.
  • Cashewkerne abspülen und mit den restlichen Zutaten im Hochleistungsmixer zu einer cremigen Marinade mixen
  • Die Marinade über den Kohl gießen und kräftig mit den Händen einkneten
  • Die Blätter auf die Einschubböden des Dörrgerätes verteilen und bei 42°C ca. 8 Stunden trocknen bis sie richtig knusprig sind
  • Wer kein Dörrgerät hat kann die Grünkohl Chips auch im Backofen auf kleinster Stufe trocknen

Das Gierschpuler brauchst du nicht unbedingt. Ich liebe Giersch vom Frühjahr bis zum Herbst frisch und im Winter habe ich immer einen Vorrat an selbst gemachten Pulver. Das puscht den Mineralstoffgehalt der Chips noch ein bisschen :).

Versuch doch auch mal andere Geschmacksrichtungen, ersetze die Cashews durch andere Nüsse oder Nussmus und experimentiere mit Gewüzen.

Falls doch Chips übrig bleiben kannst du sie in einem verschlossenem Glas aufbewahren.

Chips aus dem Supermarkt oder Bioladen enthalten jede Menge Transfettsäuren. Diese Fettsäuren sind wahre Killerfette . Sie entstehen, wenn Fette über 130°C erhitzt werden. Transfette reichern sich nicht nur in unserem Fettgewebe an, sondern auch in unserem Gehirn, sie erhöhen das Risiko für Arteriosklerose, Schlaganfall und Herzinfarkt. Transfette behindern aber auch den Umbau von Omega 3 Fettsäuren zu wichtigen Gewebshormonen. Mehr Informationen zu Transfetten findest du hier in unserem Beitrag.