Schnelle gesunde Schoki

Schnelle gesunde Schoki

Vegan

Wilde Schokolade ohne Industriezucker

Für alle Naschkatzen kommt hier unser Lieblings Schokolanden Rezept. Die Zubereitungszeit beträgt gerade mal 10 Minuten. Der Gundermann im Rezept sorgt für die Extraportion an Nährstoffen, er wirkt anregend auf den Stoffwechsel und er harmoniert wirklich gut mit Kakao.

50 gRohe Kakaobutter
50 gRoher Kakao
50 gRohes weisses Mandelmus
30 gHonig oder Kokosblütensirup oder Yaconsirup
1 TLKirschkernöl
1 PrSalz
1 TLgehackter frischer Gundermann

Zubereitung

  • Die Kakaobutter vorsichtig im Wasserbad schmelzen
  • Mandelmuss und Honig in die Butter rühren
  • Den Kakao durch ein Sieb streichen und in die flüssige Masse rühren
  • Das Salz, das Kirschkernöl und den Gundermann unterrühren
  • Die flüssige Schokolade auf Backpapier ausstreichen und abkühlen lassen, evtl. mit getrockneten Blüten garnieren
  • im Kühlschrank aufbewahren

Man kann die Schokolade nach Herzenslust abwandeln. Eine sehr schöne Variante ist z.B. 1 EL Kakao durch eine Mischung aus Maca, Lucuma und Moringa zu ersetzen. Oder einfach mal mit Zimt und Vanille abschmecken.

Wichtig ist die Qualität der Zutaten, sie sollten auf jeden Fall Rohkostqualität haben, gute Bezugsquellen sind z.B. https://www.puravita.de oder https://raw-living.de

Mit dieser Schokolade kannst du naschen, ganz ohne schlechtes Gewissen. Hast du schon mal gelesen, was in herkömmlicher Schokolade alles dirn ist? An erster Stelle steht meist Zucker. Zucker ist der Nährstoffräuber schlechthin. Da er selbst keinerlei Nährstoffe enthält, für seine Verstoffwechslung aber B-Vitamine und andere Vitamine und Mineralien gebraucht werden, plündert er körpereigene Depots.

Grünkohl Chips

Grünkohl Chips

Roh, Vegan

Gesunder Snack für Zwischendurch

Grünkohl Chips sind mein absoluter Lieblingssnack im Winter, so schnell wie sie zubereitet sind, sind sie auch schon wieder alle. Grünkohl könnte man als einheimisches Superfood bezeichnen, er enthält jede Menge Vitamine wie Vitamin A, C, E und K, Mineralien vor allem Eisen, Magnesium und Kalium und reichlich Antioxidantien. Wenn du deine Grünkohlchips im Dörrofen bei 42°C trocknet bleiben diese Nährstoffe auch erhalten.

200 gGrünkohl
100 gCashewkerne für mindestens 2 Stunden eingeweicht
60 mlSizilianisches Olivenöl
100 mlWasser
1 TLPaprikapulver
1 TLKräutersalz
1 TLGierschpulver (optional)
Saft einer halben Zitrone

Zubereitung

  • Grünkohl waschen und gut trockenschleudern
  • Grünkohlblätter vom Strunk abzupfen und in mundgerechte Stücke schneiden (nicht zu klein, die Blätter schrumpfen beim Trocknen) und in eine große Schüssel geben.
  • Cashewkerne abspülen und mit den restlichen Zutaten im Hochleistungsmixer zu einer cremigen Marinade mixen
  • Die Marinade über den Kohl gießen und kräftig mit den Händen einkneten
  • Die Blätter auf die Einschubböden des Dörrgerätes verteilen und bei 42°C ca. 8 Stunden trocknen bis sie richtig knusprig sind
  • Wer kein Dörrgerät hat kann die Grünkohl Chips auch im Backofen auf kleinster Stufe trocknen

Das Gierschpuler brauchst du nicht unbedingt. Ich liebe Giersch vom Frühjahr bis zum Herbst frisch und im Winter habe ich immer einen Vorrat an selbst gemachten Pulver. Das puscht den Mineralstoffgehalt der Chips noch ein bisschen :).

Versuch doch auch mal andere Geschmacksrichtungen, ersetze die Cashews durch andere Nüsse oder Nussmus und experimentiere mit Gewüzen.

Falls doch Chips übrig bleiben kannst du sie in einem verschlossenem Glas aufbewahren.

Chips aus dem Supermarkt oder Bioladen enthalten jede Menge Transfettsäuren. Diese Fettsäuren sind wahre Killerfette . Sie entstehen, wenn Fette über 130°C erhitzt werden. Transfette reichern sich nicht nur in unserem Fettgewebe an, sondern auch in unserem Gehirn, sie erhöhen das Risiko für Arteriosklerose, Schlaganfall und Herzinfarkt. Transfette behindern aber auch den Umbau von Omega 3 Fettsäuren zu wichtigen Gewebshormonen. Mehr Informationen zu Transfetten findest du hier in unserem Beitrag.

“Quark” mit Leinöl

“Quark” mit Leinöl

Roh, Vegan, fermentiert

Zutaten für ca. 400 ml

250 gRohe Cashewkerne
150 gWasser
1/2 TLJogurthferment
1-2 ELLeinöl, gekühlt gepresst
Zitronensaft, Salz, Hefeflocken

Zubereitung

  • Die Cashewkerne für 10-12 Stunden einweichen.
  • Das Wasser abgießen.
  • Die Cashewkerne zusammen mit frischem Wasser und dem Joghurtferment in einem Hochleistungsmixer zu einer ganz cremigen Masse verarbeiten.
  • Die Masse in ein Glas füllen und mit einem Tuch oder Küchenpapier abdecken, evtl. mit einem Gummiring fixieren.
  • Das Glas für ca. 10-12 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen.
  • Wenn die Masse kleine Blasen bildet ist die Cashewcreme fertig.
  • Jeztz kann man den “Quark” mit Salz, Zitronensaft und Hefeflocken abschmecken. Auch fein gehackte Kräuter passen prima dazu.

Die Creme wird im Kühlschrank noch etwas fester und säuert auch leicht nach. Haltbar ist der Cashew”Quark” gut eine Woche im Kühlschrank. Wenn Du Dir von der fertigen Creme ca. 2 Esslöffel zur Seite stellst, kannst Du diese Masse für den nächsten Ansatz anstelle von Joghurtferment verwenden.

Durch die Fermentation werden die Cashewkerne für uns besser verdaulich. Gleichzeitig werden Stoffe die unsere Verdauung behindern abgebaut.

Leinöl enthält von allen Pflanzenölen den höchten Gehalt an Alphalinolensäure. Eine lebenswichtige Omega 3 Fettsäure, welche unser Körper selbst nicht bilden kann. Dr. Johanna Budwig hat sich intensiv mit Leinöl und seiner positven Wirkung auf unsere Gesundheit beschäfftigt und ist zu dem Schluss gekommen, das die mehrfach ungesättigten Fette im Leinöl in Kombination mit schwefeligen Aminosäuren die Sauerstoffversorgung unserer Zellen verbessert. Johanna Budwig empfahl Leinöl mit Quark zu kombinieren, die sogenannte Budwig Creme. Cashewkerne enthalten ebenfalls schwefelige Aminosäuren und sind eine prima Alternative zu Quark. Das Milchprodukte für unsere Gesundheit nicht förderlich sind ist inzwischen bekannt. Milchprodukte enthalten z.B. Wachstumshormone welche für das Kälbchen bestimmt sind, für uns Menschen sind diese Hormone gesundheitsschädlich.

Rote Beete Hummus

Rote Beete Hummus

Vegan

Für Zwei zum sattessen

300 gKichererbsen (gekocht)
140 gRote Beete (roh)
50 mlHaselnussöl, gekühlt gepresst
3 ELTahini
10 gIngwer
Kardamom, Zitronensaft, Salz, Pfeffer

Zubereitung

  • Rote Beete und Ingwer in kleine Stücke schneiden
  • Alle Zutaten mit einem Stabmixer zu einer glatten Creme verarbeiten
  • Mit Salz, Pfeffer, Kardamom und Zitronensaft abschmecken

Dazu schmeckt z.B. ein großer grüner Salat oder auch ein Spiegelei. Sehr lecker auch als Brotauftstrich.

Ich liebe Rote Beete in allen Variationen. Sie sind kleine Kraftpakete und zählen zu den gesündesten regionalen Gemüsesorten. Rote Beete punkten z.B. mit reichlich Folsäure. Auch enthalten sie eine ordentliche Portion Betain, ein sekundärer Pflanzenstoff, welcher unsere Leber und Galle unterstützt.

Das feine Haselnussöl gibt dem Hummus eine schöne Textur und sorgt dafür, das die fettlöslichen Bestandteile der Roten Beete gut aufgenommen werden. Haselnussöl ist reich an Vintamin E, einem erstklassigen Antioxidans.

Für die schnelle Variante könnt Ihr Kichererbsen aus dem Glas benutzen. Ich keime immer eine größere Menge Kichererbsen an und friere sie dann portionsweise ein. Dann kann ich sie entweder zu leckeren Falafel verarbeiten oder ich kochen sie für verschiedene Hummus Varianten. Druch das Ankeimen der Kichererbsen erhöht sich ihr Nährstoffgehalt und gleichzeitig werden sie besser verdaulich.

Salatsoße mit Leinöl

Salatsoße mit Leinöl

Vegan

Zutaten für ca. 160 ml

100 mlLeinöl, gekühlt gepresst
50 mlfrisch geprsster Zitronensaft
1 TLHonig
1 TLSenf
1 TLKräutersalz

Zubereitung

  • Alle Zutaten mit dem Stabmixer zu einer cremigen Soße verarbeiten.

Diese Soße kann man prima auf Vorrat zubereiten. Sie hält sich gut zwei Wochen im Kühlschrank.

Veganer Schokopudding mit Kokosöl

Veganer Schokopudding mit Kokosöl

Vegan, (fast) Roh

Zutaten für 4 Protionen

250 gAvocado, das sind 2-3 Stück
250 gWasser
60 gMandelmus, weiß, roh
50 gKokosblütenzucker
50 gKakao, roh
60 gDatteln, Deglet Nour
80 gKokosöl gekühlt gepresst
1 TLVanille Pulver
1 Pr.Salz

Zubereitung

  • Avocado ohne Schale und Kern mit allen anderen Zutaten in einem Hochleistungsmixer zu einem cremigen Pudding verarbeiten.

Herrlich cremiges Schokolandenmus mit Suchtpotential.